24. April

Zimt-Diät

Der süße, warme Duft von Zimt ist besonders charakteristisch - wohl jeder erkennt ihn sofort, wenn ihm Zimtduft um die Nase weht. Vor allem in süßem Gebäck wie Zimtsternen und Zimtschnecken steckt Zimt drin. Das bekannte und beliebte Gewürz soll aber tatsächlich auch beim Abnehmen helfen.

Wie hilft Zimt beim Abnehmen?

Zimt ist mehr als nur lecker, zum Beispiel wird er in der traditionellen Heilkunst des Ayurveda als Heilpflanze eingesetzt und gilt als gut für die Verdauung. In Studien konnte nachgewiesen werden, dass das Gewürz dabei helfen kann, den Blutzuckerspiegel zu senken. Bei zu hohen Blutzuckerwerten speichert der Körper die überschüssige Energie in Fettreserven.
In einer weiteren Studie hat sich noch ein interessanter Effekt gezeigt - demnach entleerte sich der Magen nach der Einnahme des Gewürzes langsamer. Und noch eine positive Wirkung von Zimt: Er soll den Cholesterinwert senken können.
Allerdings ist er bei allen positiven Eigenschaften kein Zaubermittel: Die "Zimt-Diät" bringt nur dann wirklich was, wenn sie mit sonst gesunder Ernährung mit ausreichend Gemüse und Obst und genügend Bewegung kombiniert wird.

Abnehmen mit Gewürzen: Das solltet ihr beachten

Da war doch noch was: Vor einigen Jahren wurde vor einem Bestandteil von Zimt gewarnt, dem Cumarin, wegen des Verdachts, dass es die Leber schädigen kann. Empfohlen wird deshalb noch heute, es mit dem Zimt nicht zu sehr zu übertreiben. Pro Tag sollten es nicht mehr als zwei Gramm sein, so das Bundeszentrum für Ernährung. Das ist aber auch schon eine ganze Menge. Und es kommt auch auf die Sorte an: Im günstigeren Cassia-Zimt steckt mehr Cumarin als in Ceylon-Zimt, deshalb wird empfohlen, eher zum Ceylon-Zimt zu greifen, wenn man ihn täglich zu sich nehmen möchte. Und noch ein Hinweis: Manche Menschen vertragen das Gewürz nicht gut oder können es einfach nicht ausstehen. Dann ist eine Zimt-Diät natürlich nicht das Richtige. Es gibt aber noch andere Gewürze, denen Eigenschaften als Abnehmhelfer nachgesagt werden - zum Beispiel gelten Kurkuma und Kreuzkümmel als Fatburner, während Chili und Pfeffer den Stoffwechsel in Schwung bringen sollen.

Und wie funktioniert das?

Wer die Zimt-Diät ausprobieren möchte, kann täglich etwa einen halben Teelöffel einplanen. Das klingt viel, aber Zimt schmeckt zum Beispiel sehr gut im Kaffee oder im Tee. Auch wenn ihr Obst esst, könnt ihr ein bisschen Zimt drüberstreuen, zum Beispiel über die Banane oder den Apfel. Haferbrei, Müsli oder Overnight Oats schmecken mit Zimt immer noch besser. Auch zu manchen herzhaften Gerichten passt das Gewürz - in der indischen Küche sowieso, aber auch zum Beispiel in der Bolognese-Sauce oder in einem Chili-Eintopf macht eine Prise Zimt einen feinen Unterschied.

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