24. April

Grillen mit Gemüse

Der Frühling kommt und das heißt auch: Jetzt kommt wieder die wunderbare Zeit im Jahr, in der aus vielen Gärten, von den Terrassen und im Park Grillduft herüber und in unsere Nasen weht! Schon in den ersten schönen Tagen juckt es vielen in den Fingern: Schnell Grill rausholen, Leute einladen und dann wird losgegrillt. Immer öfter ist es aber so, dass die eingeladenen Kumpels mit Steaks, Wurst und Lammfleischspießchen nichts anfangen können oder wollen. Die Alternative: Auch vegan oder vegetarisch lässt sich auf dem Grill eine Menge Leckeres zaubern. Erfahrungsgemäß sollte man davon dann ruhig ein bisschen mehr machen - denn auch viele Fleischfans wollen mal probieren.

1. Der Klassiker: Gegrilltes Gemüse

Tja, das ist jetzt nicht wirklich überraschend, aber Gemüse zu grillen ist einfach, gesund und schmeckt sooo gut! Außerdem ist es alles andere als eintönig. Die Auswahl ist nämlich richtig groß, wenn es um das leckerste Gemüse für den Rost geht. Gut eignen sich zum Beispiel Zucchini, Auberginen, Champignons, Paprika, natürlich auch Kartoffeln oder Süßkartoffeln. Karotten machen gegrillt auch optisch richtig was her - vor allem die sogenannten Heirloom-Karotten, die es außer im gewohnten Orange-Ton auch in weiß, gelb und lila gibt. Natürlich können die verschiedenen Gemüse auch auf Spießchen kombiniert werden - dazu sollten aber Bestandteile ausgesucht werden, die von der Garzeit her zusammen passen. Wenn es was Leckeres für einen Burger sein soll: Es gibt in gut sortierten Gemüseabteilungen im Supermarkt auch Portobello-Pilze zu kaufen. Die kann man sich vorstellen wie sehr große Champignons und sie schmecken köstlich - wenn es vegetarisch sein darf zum Beispiel mit Ziegenkäse gefüllt oder ohne Käse als vegane Alternative zum Burger-Patty.

2. Wie beim Fleisch: Die Marinade macht's

Marinaden und Soßen machen alles noch prickelnder, das gilt nicht nur für Fleisch, sondern auch für Grillgemüse oder vegane Fleischalternativen aus zum Beispiel Tofu oder Seitan. Zum Marinieren eignen sich zum Beispiel Olivenöl, Balsamico-Essig, Knoblauch, frische Kräuter wie Rosmarin oder Thymian. Darin wird das Grillgut - also zum Beispiel Tofu - gewendet und dann ab auf den Grill damit. Damit es nicht tropft, aber in einer Grillschale. Oder man packt sich ein Päckchen: In Alufolie eingewickelt geht zum Beispiel Schafskäse mit frischem Gemüse, Knoblauch, Öl und Kräutern auf dem Grill eine köstliche Verbindung ein.

3. Vegan / vegetarisch grillen geht auch im Vorbeigehen

Wie fertig mariniertes Fleisch oder Grillspießchen gibt es im Supermarkt mittlerweile auch eine Auswahl an fertig gewürzten und marinierten Alternativen zum vegan / vegetarisch grillen. Für diejenigen, die nicht auf Milchprodukte verzichten, sind zum Beispiel verschiedene Sorten Grillkäse zu haben. Für die Veganer können vor allem Biosupermärkte mit verschiedenen Fertigprodukten aus Tofu oder Seitan dienen. Wenn nicht viel Zeit zum Vorbereiten bleibt, geht auch fleischlos grillen ganz schnell.

4. Und dazu? Salate, Brot und Co.

Salate dazu brauchen in der Regel gar nicht großartig abgewandelt werden, damit auch Vegetarier und Veganer ihre Freude daran haben. Und: Wer zum Grillen einlädt, aber sich das Leben etwas leichter machen will, kann seine Gäste auch darum bitten, einen Salat mitzubringen - weil der gut vorzubereiten und zu transportieren ist und es richtig cool ist, sich durch die verschiedenen Mitbringsel durchzuprobieren. Dann freuen sich Veganer und Vegetarier sehr über ein Schildchen an der jeweiligen Schüssel - damit sie wissen, dass sie einfach zugreifen können. Stangenbrot, Ciabatta und Co. ist in der Regel sowieso vegan und schmeckt aufgeschnitten und kurz auf dem Grill geröstet gleich doppelt gut! Dazu passt noch ein leckerer Dipp - zum Beispiel Hummus oder Guacamole.

5. Das Dessert kommt gleich mit auf den Grill

Eine sehr leckere, vegane Dessertidee: Obst in passende Scheiben schneiden und kurz grillen! Ob Apfel, Pfirsich oder Ananas, Banane oder alles zusammen als süße Version der Grillspieße! Dazu eine Prise Zimt, etwas Ahornsirup oder als Krönung des Genusses vielleicht eine Kugel veganes Eis? Danach geht mit ziemlicher Sicherheit jeder wunschlos glücklich nach Hause.