23. Juli

Buchweizen

Aus Buchweizen lassen sich eine Menge tolle Sachen zaubern, er ist glutenfrei und gilt als gesund. Kein Wunder also, dass das Pseudogetreide derzeit im Trend zu liegen scheint. Auf diesen Trend lasse ich mich gerne ein, denn Buchweizen ist einfach toll: Lecker-nussig, vielseitig und sättigend! Was will man mehr?

Wird der Buchweizen gerade wiederentdeckt?

Buchweizen unterscheidet eine Sache ganz klar vom Weizen: Es handelt sich nicht um ein Getreide, sondern ein sogenanntes Pseudogetreide und ist glutenfrei. Damit ist er auch für Menschen geeignet, die unter einer Gluten-Unverträglichkeit leiden. Er soll außerdem ein guter Lieferant für pflanzliches Eiweiß sein und wichtige Mineralstoffe und Vitamine mitbringen. Die Körner dieser speziellen Knöterichpflanze sehen aus wie winzige Nüsschen mit drei Kanten, ein bisschen wie die Mini-Version von Bucheckern. Sogar ein Forschungsprojekt widmet sich aktuell dem Buchweizen, mit dem Ziel, dass der Anbau wieder erhöht wird. In der Pressemitteilung der Uni Hohenheim heißt es: „Einst galt er als „Arme-Leute-Essen“, heute ist Buchweizen ein hippes, trendiges Lebensmittel, das mehr und mehr Anhänger findet.“ Nicht nur bei vielen Essern, sondern auch als „Weide” für nützliche Insekten ist Buchweizen demnach hoch im Kurs. Wusstet ihr, dass er so schön blüht?

Soba-Nudeln, Buchweizenmehl-Pfannkuchen oder pur als vegane Beilage

In gutsortierten Supermärkten, in Bioläden oder in Asia-Shops gibt es Nudeln aus Buchweizen zu kaufen. Die dünnen, grau-bräunlich aussehenden Soba-Nudeln sind ein Bestandteil der japanischen Küche und zum Beispiel mit einem würzigen Dressing aus Erdnussbutter und Sojasauce ein Hit. Auch Buchweizenmehl findet in vielen Rezepten Verwendung, zum Beispiel in Pfannkuchen oder Waffeln. Die Körner schmecken außerdem leicht angeröstet hervorragend im Müsli. Als Beilage für ein veganes Essen ist auch eine ganz einfache Buchweizengrütze toll. Dazu die Körner gründlich abspülen, in etwa der doppelten Menge leicht gesalzenem Wasser oder Gemüsebrühe aufkochen und dann etwa zehn Minuten köcheln lassen. Danach noch etwas ausquellen lassen und nach Belieben würzen. Für ein warmes Frühstück den Buchweizen statt in Wasser in Pflanzendrink aufkochen und quellen lassen, nach Bedarf zum Beispiel mit Ahornsirup süßen und mit Obst und / oder Nüssen genießen.

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