24. Juni

Kartoffeln

Sie gelten als eine Lieblingsspeise der Deutschen, haben aber dennoch einen schlechten Ruf: Kartoffeln sollen ungesund sein, kaum gute Inhaltsstoffe haben und dazu mehr dick als satt machen. Doch mit diesen falschen Vorurteilen wird jetzt aufgeräumt, denn wie sich herausstellt, stimmt das alles gar nicht! Mehr Details über die missverstandene Kartoffel gibt's hier bei uns.

Schluss mit den Vorurteilen: So gesund sind Kartoffeln wirklich

An dem Grundnahrungsmittel Kartoffeln kommt man eigentlich nicht vorbei. Die Erdäpfel, wie sie auch genannt werden, sind vor allem bei den Deutschen sehr beliebt und landen neben anderen kohlenhydrathaltigen Beilagen wie Reis und Nudeln regelmäßig auf unseren Tellern. Doch trotz ihrer eigentlichen Beliebtheit muss sich die Kartoffel mit dem hartnäckigen Vorurteil herumschlagen, sie sei eigentlich total ungesund. Doch das stimmt so nicht ganz: "In Kartoffeln findet sich zum einen zwar nicht in besonders hohen Mengen, aber dafür sehr hochwertiges pflanzliches Eiweiß und zudem eine nicht unwesentliche Menge an Kalium", erklärt Sabine Hülsmann, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern, gegenüber fitbook.de. Auch weitere gesunde Inhaltsstoffe wie verschiedene B-Vitamine und eine große Menge an Vitamin C lassen sich wider Erwarten in der Kartoffel finden. In der Knolle gibt es ebenfalls reichlich sekundäre Pflanzenstoffe, denen nachgesagt wird, dass sie möglicherweise vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar vor Krebs schützen sollen. Außerdem sind Kartoffeln, die den Nachtschattengewächsen zugeordnet werden, glutenfrei, sodass Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit besser auf die Kartoffel zurückgreifen sollten als auf Nudeln.

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Kartoffeln nicht ungesund: Auch mit dem Vorurteil, sie seien Dickmacher, wird jetzt aufgeräumt!

Es ist ein altbekannter Mythos: Kartoffeln machen dick! Dieses Vorurteil ist daraus entstanden, dass die Kartoffeln einen hohen Gehalt an Kohlenhydraten aufweisen und die wiederum häufig als Dickmacher verteufelt werden. Korrekt ist, dass die Kartoffel ungefähr zu 13-14% aus Kohlenhydraten in Form von Stärke besteht. Dabei ist sie aber recht kalorienarm: bei 100 Gramm gekochter Kartoffeln kommt man auf rund 70 Kalorien, bei 100 Gramm gekochter Pasta sind es 144! Deutlicher kann der Mythos, dass Kartoffeln dick machen, eigentlich gar nicht aus der Welt geschafft werden. Allerdings muss fairerweise gesagt werden, dass es natürlich darauf ankommt, auf welche Art und Weise die Kartoffeln letzten Endes zubereitet werden. Klar, dass frittierte Kartoffeln, in Form von Chips und Pommes, aufgrund des Fetts, selbstverständlich mehr Kalorien haben als gekochte Salz- oder Pellkartoffeln. Witzigerweise sind es tatsächlich die Bratkartoffeln aus rohen Kartoffeln, die besonders viele Nährstoffe mitbringen und behalten, da das Braten in der Pfanne sehr schonend ist. Hier sollte nur darauf geachtet werden, dass nicht zu viel Bratfett verwendet wird. Na dann, lasst es euch schmecken - ohne schlechtes Gewissen! 

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