19. Mai

In den sozialen Medien und vielen Gesprächen wird gerade über einen Nebeneffekt der Corona-Krise gestöhnt: Zusätzliche Pfunde auf den Rippen! Aber haben wir jetzt wirklich alle zugenommen? Einer Umfrage zufolge fehlt vor allem die Bewegung. Doch was können wir machen, damit die Corona-Kilos gar nicht erst entstehen oder schnell wieder purzeln? Erfahrt hier die Details dazu.

Weniger Bewegung, Snacks immer in Griffweite: Nehmen wir in der Corona-Krise wirklich alle zu?

Es ist eigentlich nur ein Nebeneffekt der Corona-Krise, der aber dennoch vielen jetzt Sorgenfalten auf die Stirn treibt. Gefühlt jeder stöhnt darüber, zugenommen zu haben. Zack, die Lieblingsjeans passen nicht mehr! Aber ist es wirklich so, dass wir alle gerade wegen Homeoffice, eingeschränkten Sportmöglichkeiten und Snacklust aus Langeweile oder Frust zunehmen? Das wurde bereits in Umfragen unter die Lupe genommen.

Umfrage ergibt: Viele Befragte sind nicht mehr so sportlich unterwegs & so viele bringen mehr auf die Waage

Eine dieser Umfragen hat das Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur gemacht und so sehen die Ergebnisse aus: 38 Prozent der Erwachsenen bewegen sich demnach jetzt weniger. Bei 19 Prozent der Befragten wird auch schon auf der Waage sichtbar, dass sich die Gewohnheiten verändert haben: Sie haben bereits an Gewicht zugelegt. Aber es gibt auch die Menschen, die in der Corona-Zeit anscheinend mehr Zeit und Muße für Sport haben. 12 Prozent bewegen sich ihrer Einschätzung nach mehr als vorher. Und immerhin acht Prozent haben sogar abgenommen. Noch ein interessantes Ergebnis ist, dass die meisten Befragten zwar der Meinung sind, dass sie nicht mehr oder ungesünder essen als vorher. Aber das passt nicht mit einer anderen Zahl zusammen. Der Verband der Süßwarenhändler weiß nämlich zu berichten, dass in der Corona-Krise deutlich mehr Naschkram verkauft wurde.

⇒ Auch Promis berichten über Corona-Kilos, so zum Beispiel Bastian Pastewka. Klickt euch doch einfach mal ins Video rein. ⇒

Tipps gegen Corona-Kilos: So könnt ihr Heißhunger und Futtern aus Langeweile vermeiden

Sollten sich ein paar zusätzliche Corona-Kilos angesammelt haben, wäre es sicher genau der falsche Weg, sich deswegen zu stressen. Schließlich ist auch Stress nicht gesund und soll sogar dick machen. Auch Crash-Diäten sind nicht zu empfehlen. Wer es auf gesunde Weise mit den Pfunden aufnehmen will, kann es mit diesen Experten-Tipps probieren: Um dem Heißhunger keine Chance zu lassen, sollte man darauf achten, regelmäßige Mahlzeiten zu essen, zwischen denen ausreichend Pausen von zwei bis zweieinhalb Stunden sind. Welche Lebensmittel lange satt halten, dazu gibt es auch hier noch Tipps. Ausreichend Wasser trinken, viel Obst und Gemüse und Vollkornprodukte essen und um Fertigfutter lieber einen Bogen machen. Dazu viel bewegen, mindestens eine halbe Stunde täglich. So lauft ihr den Extra-Pfunden ganz schnell wieder davon!

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