27. August

Burger Patties brutzeln auf dem Grill

Statt Burger Patties fertig zu kaufen, kann man sie aus Hackfleisch auch eigenhändig für den Grillabend vorbereiten. Allerdings ist es nicht ganz so trivial, die Fleischscheiben selber zu formen. Das Patty soll schließlich nicht zu dick, nicht zu dünn, schön gleichmäßig und flach genug sein, um gegrillt gut in den Burger zu passen. Braucht man also eine Burgerpresse, um die Patties richtig hinzukriegen? Dazu hier mehr!

Burgerpresse notwendig für das perfekte Patty? Das sagt der Profi dazu

Das Patty, also der saftige Belag für den Burger, sollte natürlich zu den restlichen Bestandteilen passen. Sind die Burger Patties zu dick, hat man schnell einen viel zu hohen und instabilen Burger, der herzhaftes Reinbeißen unmöglich macht. Es gibt eine riesige Auswahl an Burgerpressen, also Küchen-Gadgets, die beim Burger selber formen helfen sollen. Das Fleisch wird dabei in eine flache Schale gelegt und mit einem stempelähnlichen Deckel plattgedrückt. Für das Verbraucherportal „CHIP” hat Küchenchef Martin von der „Hamburgerei” in München so eine Presse getestet. Ein Vorteil sei, dass die Patties darin gleichmäßig dick werden, Nachteil sei allerdings, dass sie nach dem Braten relativ klein seien. Man könne das Gadget nutzen, es sei aber kein Muss, so das Fazit des Profis.

Wie gelingen Burger Patties auch ohne Presse? Dafür gibt es eine Menge Tipps!

Was Experten immer wieder betonen: Besonders wichtig für leckere Burger ist gutes, frisches Fleisch vom Metzger. Normalerweise braucht man für ein Patty etwa 120 bis 150 Gramm Fleisch, der erste Schritt wäre also, das Hack in entsprechende Portionen aufzuteilen. Die Portion zwischen zwei Lagen Folie oder Backpapier legen und mit einer Pfanne oder einem Topf von oben plattdrücken. Burgerbrötchen haben meist einen Durchmesser von 11 Zentimetern, damit es passt, sollten die rohen Burger Patties etwa zehn Zentimeter messen und nicht höher als 2 Zentimeter sein. Beim Braten zieht sich das Fleisch immer noch zusammen. Nach dem Formen sollte man die Scheiben nach Möglichkeit erst einmal noch für eine Stunde in den Kühlschrank verfrachten. Profis drücken außerdem mit einem Löffel eine Mulde in die Patty-Mitte, damit es sich beim Braten oder Grillen nicht aufbläht und schön flach bleibt. Viel Erfolg und guten Appetit!

⇒ Burger gibt es auch in der Low-Carb-Version mit sogenanntem Cloud Bread. Dazu erfahrt ihr im unten stehenden Video mehr. ⇒

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