09. Juli

Kichererbsen kommen zum Beispiel als Hauptzutat knuspriger Falafelbällchen oder als Hummus-Dip daher. Sie werden zwar schon seit Jahrhunderten gerne verzehrt, haben aber nichts von ihrer Beliebtheit eingebüßt und werden sogar als neues Superfood bezeichnet. Die Details dazu haben wir hier für euch.

Lustiger Name, viel Gesundes drin: Deshalb sind Kichererbsen ein wahres Superfood

Bei der Bezeichnung Kichererbsen denkt wohl jeder zuerst an das Kichern, ob vor Vergnügen oder aus Verlegenheit. Tatsächlich hat der Name der Hülsenfrucht aber nichts mit der Tätigkeit zu tun, sondern leitet sich vom lateinischen Namen „cicer“ für die seit vielen Jahrhunderten bekannte Nutzpflanze ab. Kichererbsen sind Samen dieser Pflanze und gelten nicht nur als lecker, sondern haben sich auch einen Ruf als Superfood erarbeitet. Aus guten Gründen, denn sie machen richtig lange satt, drin stecken nicht nur viel pflanzliches Proteinund Ballaststoffe für eine gesunde Verdauung, sondern auch ordentlich Vitamine und Mineralstoffe. Zu beachten gibt es aber dennoch etwas: Die Hülsenfrüchte enthalten einen Giftstoff namens Phasin, der nicht verdaut werden kann und durch Hitze zerstört wird. Deshalb ist es wichtig, Kichererbsen gründlich zu garen! Bei der getrockneten Variante ist bei der Zubereitung Geduld gefragt.

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Getrocknete Kichererbsen sind kein Fast Food: Die Samen müssen stundenlang eingeweicht werden

Zu kaufen gibt es Kichererbsen in der Dose oder im Glas, aber auch in der getrockneten Variante. Die lässt sich praktisch lagern, aber ist alles andere als schnell zubereitet. Denn die getrockneten Samen brauchen viel Zeit zum Einweichen: Mindestens 12 Stunden, besser 24 Stunden sollten sie in kaltem Wasser verbringen. Bei der geringeren Einweichzeit müssen die Kichererbsen noch einmal rund zwei Stunden kochen. Verbringen sie einen ganzen Tag im Wasser, verkürzt sich die Kochzeit auf etwa eine Dreiviertelstunde. Vor dem Kochen sollte das Wasser ausgetauscht werden. Viel schneller und unkomplizierter geht es mit den vorgegarten Kichererbsen aus der Dose.

Hummus ist mit Kichererbsen aus der Dose oder dem Glas schnell fertig

Sicherlich am bekanntesten unter den Kichererbsen-Gerichten sind Falafel-Bällchen und Hummus. Den Dip gibt es bereits fertig zu kaufen, ist aber auch ganz schnell selbst gemacht. Ein Beispiel für ein Rezept:

Zutatenliste für 1 Portionen:
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 3 Esslöffel Tahin
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe

nach Geschmack Kreuzkümmel, Zitronensaft, Salz und Pfeffer

Kichererbsen abspülen und abtropfen lassen, mit der Sesampaste namens Tahin, dem Olivenöl und Knoblauch zusammen pürieren. Mit Kreuzkümmel, Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen. Sollte die Masse dann noch zu fest sein, etwas Wasser zugeben. Bunte Variationen sind zum Beispiel mit gekochter Rote Beete, Paprika oder Kürbis möglich.

Gesunder Snack aus dem Backofen: Kichererbsen rösten und losknabbern!

Auch zum gesunden Snacken sind Kichererbsen aus dem Glas oder der Dose toll: Gut abtropfen lassen, dann mit etwas Olivenöl vermischen und ab auf ein Backblech und in den Ofen, für etwa eine halbe Stunde bei 180 Grad. Danach mit Gewürzen nach Belieben vermischen und noch einmal für zehn Minuten weiter rösten. Viel Spaß beim Knuspern!

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