18. November

Ramen-Nudelsuppe

Mit dem Begriff Ramen wird eine traditionelle Nudelsuppe aus Japan bezeichnet, die mittlerweile in vielen Metropolen dieser Welt sehr beliebt ist. Die japanische Küche ist bekannt für leckere und gesunde Gerichte, dank dieser ausgewogenen Ernährung leben zahlreiche Japaner besonders lange. So wird auch das Nudelgericht Ramen frisch zubereitet, dabei ist der Einsatz von Instantnudeln verpönt. Auch alle anderen Bestandteile sollten im Idealfall frisch sein und über gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe verfügen. Die Basis für die Nudelsuppe ist eine herzhafte Brühe, in der die anderen Zutaten vermengt werden. Ramen gibt es mit Fleisch oder Fisch sowie als vegetarische und vegane Version im Angebot. Wer das Nudelgericht selber zubereitet, kann es ausgehend von den persönlichen Geschmacksvorlieben kombinieren.

Die Nudeln für die Ramen Suppe

Unter der Bezeichnung Ramen sind in Japan dicke sowie handgezogene Nudeln bekannt, genauso wie die schmackhafte Suppe, welche zusammen mit den Teigwaren konsumiert wird. Üblicherweise kommen bei der Ramen Suppe dicke Weizennudeln zum Einsatz, welche den italienischen Spaghetti sehr ähnlich sind. Als leckere Alternative eigenen sich auch die klebrigen Soba-Nudeln aus Buchweizen für das Gericht. Da diese Nudelsorte aus Buchweizenmehl hergestellt wird, sieht sie ein wenig braun bis grau aus und verfügt über eine leicht nussige Geschmacksnote. Im Vergleich zu Nudeln aus Weizenmehl haben die fernöstlichen Soba-Nudeln weniger Kalorien und sind besonders bekömmlich für die Verdauung. Außerdem sind sie reich an lebenswichtigen Ballaststoffen, Mineralien und pflanzlichen Proteinen. Bei der Zubereitung von Ramen sollten die Nudeln noch leicht bissfest sein, um sich mit der aromatischen Brühe vollsaugen zu können. Da die Nudelproduktion in Eigenregie relativ arbeits- und zeitaufwändig ist, lassen sich die Soba-Nudeln ganz einfach beim gut sortierten Asia-Händler kaufen.

Die Brühe für die japanische Nudelsuppe

Um den herzhaften Geschmack beim Ramen zu erreichen, spielt die Brühe eine extrem wichtig Rolle. In diesem Zusammenhang hat jede Region in Japan im Laufe der Zeit ein eigenes Rezept entwickelt, genauso wie fast jedes Restaurant. Deswegen schmeckt die Nudelsuppe überall ganz anders und unterscheidet sich auch bei den Zutaten. Wenn die Brühe auf Sojasoße basiert, heißt das Gericht Shoyu-Ramen und die Suppe hat eine leicht braune Farbe. Beim Miso-Ramen kommt die würzige Sojapaste Miso zum Einsatz und beim Shio-Ramen stammt der Geschmack nur vom Salz. In vielen japanischen Haushalten werden Essensreste bei der Zubereitung verwendet, sodass durch ein sehr langes Auskochen von Schweineknochen die Version Tonkotsu-Ramen entsteht. Dort wird das Nudelgericht extrem fettig gegessen, sodass auf der Brühe deutlich sichtbare Fettaugen schwimmen. Wem das zu schwer ist, kann Ramen auch weniger fettreich ansetzen.

Weitere Zutaten für das Nudelgericht Ramen

In der Nudelsuppe lassen sich viele weitere Inhaltsstoffe verarbeiten, erlaubt ist, was dem Koch schmeckt. Für Fleischesser eignet sich Schweinebauch, aber auch Fisch- und Meeresfrüchte geben Ramen eine besonders würzige Note. Zu den möglichen Zutaten zählen Algen, Gemüse, Lachs, Lotuswurzeln, Kohl, Nüsse, Pilze, Rettich, Sprossen und Tofu. Klassischerweise wird das Nudelgericht in Japan mit einem halben sowie eingelegten Ei garniert. Für das abschließende Würzen, dem sogenannten Tare, lassen sich Gewürzpasten oder Öle verwenden, zum Beispiel mit Chili, Ingwer oder Knoblauch. So bekommt Ramen eine noch aromatischere Geschmacksnote.

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