10. Juni

Obwohl sich der Mythos, Kirschen essen und Wasser trinken ergibt Bauchweh, seit unserer Kindheit in unseren Köpfen verankert ist, stimmt er nicht. Das erklärten nun auch Mediziner. Doch was steckt dann dahinter? Wir sind der Sache auf den Grund gegangen!

Nur ein Irrglaube? Kirschen & Wasser sollen zu Bauchschmerzen führen

Vielleicht glaubt ihr das Gefühl zu kennen, vielleicht hat euch aber auch ein Familienmitglied in Kindertagen davor gewarnt: Kirschenessen und dann Wasser trinken? Das sollte man besser unterlassen, da es angeblich böse Bauchschmerzen hervorruft. Aber: Stimmt das wirklich? Oder handelt es sich hierbei um ein hartnäckiges Ammenmärchen, das scheinbar über Generationen hinweg, Bestand hat?

❂ Da läuft einem doch glatt das Wasser im Mund zusammen: Einen spannenden Einblick in die Kirsch-Ernte bekommt ihr im unten stehenden Video. Klickt euch doch mal rein! ❂

Eine wohl häufige Begründung: Sind Hefepilze an den Kirschen etwa Schuld?

Eine Erklärung, die sich offenbar hält: An der Schalen des beliebten Obstes sollen sich Hefepilze befinden. Durch das zugeführte Wasser sei die Magensäure verdünnt, sodass die Hefepilze in Ruhe arbeiten und den Zucker der Kirsche vergären können, was wohl zu Blähungen führt. Eine weitere, mögliche Erklärung: die früher schlechtere Wasserqualität.


Während die Zufuhr von Wasser heutzutage in Kombination mit den Kirschen also wohl nicht schädlich sein soll, lassen sich Bauschmerzen nach dem Verzehr von zu vielen Kirschen mit dem Zuckeralkohol Sorbit erklären. Dieser ist beispielsweise auch in Pflaumen enthalten und kann zu einem unangenehmen Besuch auf Toilette führen. Daher gilt hier wie bei fast allem: in Maßen genießen! Und offenbar geht das auch, dem Irrglaube entgegen, in Kombination mit einem erfrischenden Glas Wasser. 

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