19. Juni

Bilder + Cover "Eis selbstgemacht ohne Zucker"

Es ist ein herrliches Vergnügen, was für Menschen rund um den Globus den Sommer einläutet. Aber natürlich verzichten waschechte Schleckermäuler auch im Winter nicht auf ihre süße Portion Eis. Aber da stehen wir auch schon vor dem Problem! Denn mit einem mächtigen Zuckeranteil wird die Leckerei gerne zur Kalorienbombe. Auch Farbstoffe sind bei der Produktion bekanntermaßen oftmals an der Tagesordnung. Tanja Braune hat in ihrem Buch „Eis selbstgemacht ohne Zucker“ auf künstliche Zusatzstoffe verzichtet und liefert hierzu 100 Rezepte. Wir haben für euch reingeschaut!

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Eis, Eis, Baby! Aber wie funktioniert die süße Sünde ohne heiß geliebten Zucker?

Alternativen zu herkömmlichem Zucker gibt es viele - aber was ist was? Und was ist drin? Darüber gibt Tanja Braune am Anfang ihres Buches, fast schon einem Vokabelwerk gleich, einen Einblick. Dabei wird unter anderem auch erklärt, welche Süßkraft die jeweilige Alternative prozentual im Vergleich zu unserem alt bekannten Zucker liefert. Danach dürfen sich Eis-Liebhaber bereits in das gefrostete Vergnügen stürzen und dabei die Stationen „Cremiger Eisgenuss“, „Sorbet, Granita & Co.“, „Eis am Stiel“ sowie „Der letzte Schliff“ durchstöbern. Schon neugierig geworden? Begleitet wird das Ganze immer von kleinen Tipps sowie spannenden Einblicken in die Geschichte des Eises. Und ja, auch für Veganer ist hier etwas dabei! Bestellen könnt ihr das Buch hier im Weltbild-Shop

Pistazien Eis

Pistazieneis (ergibt 500 ml Eis)

120 g geröstete, geschälte Pistazien

100 g Xylit

 4 Eigelb

100 ml Milch 

Marke einer Vanilleschote

400 ml Schlagsahne

2 EL Vanillezucker ohne Zucker

1 Prise Salz

Und so wird's gemacht: 

Zuerst die Pistazien zusammen mit Xylit so gut es geht fein mahlen. Danach kommt das Gemisch direkt weiter zum Einsatz, indem es in die erhitzte Milch gegeben und mithilfe eines Stabmixers zu einer Masse verarbeitet wird. Das Ganze abkühlen lassen.

Während unser Gemisch abkühlt, kann es mit den übrigen Zutaten weitergehen. Dafür werden erstmal die Eigelb und der Vanillezucker schaumig geschlagen, danach dürfen sich auch Salz, Sahne und Vanillemark dazugesellen. Nun wandert dieses zweite Gemisch in die abgekühlte Milch-Masse. Alles pürieren und danach in eine vorgekühlte Edelstahlschüssel umfüllen und die Oberfläche am Ende glatt streichen. Dann darf diese mit Folie abgedeckt und die Reise ins Gefrierfach angetreten werden.

Um die richtige Konsistenz zu erhalten, muss das Eis nach einer Stunde kräftig für zwei Minuten aufgeschlagen und der Vorgang jede halbe Stunde wiederholt werden. Dies etwa dreimal machen, bis es in einen ebenfalls vorgekühlten Plastikbehälter umgefüllt werden kann, der dann wiederum vier Stunden ins Gefrierfach wandert. Auch hier gilt wieder: Oberfläche glatt streichen und mit Folie abdecken. Wer dann Hunger auf sein selbst gemachtes Eis bekommt, dem empfiehlt Tanja Braune, es eine halbe Stunde vor dem Vernaschen in den Kühlschrank zum Antauen zu verstauen. 

Tja, dann steht Eisprinzessinnen und denen, welche noch eine werden wollen, ja nichts mehr im Wege!

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