14. Mai

Gemüse kochen Titel

Gemüse ist gesund und wir sollten täglich eine ganze Menge davon essen. So sieht es die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, kurz DGE. Sie empfiehlt insgesamt 5 Portionen Gemüse und Obst pro Tag. Vom gesunden Grünzeug sollten es 400 Gramm sein, dazu nochmal 250 Gramm Obst. Gar nicht so einfach, auf die Menge zu kommen, vor allem, wenn man unsicher ist, wie man das Meiste aus seinem Gemüse macht. Wir haben ein paar Fragen und Antworten, Tipps und Tricks zusammengetragen, wie wir Gemüse richtig zubereiten - gesund, bunt und lecker!

1. Was mit Gemüse kochen: Bei der Auswahl fängt es an

Die Auswahl ist ja nun wirklich riesig, es gibt ein großes Angebot auf den Wochenmärkten, im Supermarkt oder Discounter. Die DGE rät, Gemüse in jede Mahlzeit einzubauen und empfiehlt: "Je bunter, desto besser!" Daran kann man sich schon beim Einkaufen orientieren. Nachhaltiger ist es, wenn das Gemüse aus der Region kommt und der Jahreszeit entsprechend gerade Saison hat. Wie krumm und schief unser Grünzeug ist, macht es nicht weniger gesund und lecker, trotzdem werden die optisch nicht so schönen Exemplare von Salat, Möhren, Lauch und Co. meist noch aussortiert. Aber: Manche Supermärkte fangen mittlerweile damit an, auch unperfektes Gemüse und Obst zu verkaufen, zum Beispiel Penny, Rewe oder Kaufland.

2. Schälen, waschen oder putzen?

Zum Beispiel bei Möhren und anderem Wurzelgemüse wie Rettich oder Topinambur kommt die Frage auf, ob die Schale zuerst runter muss. Das muss nicht in allen Fällen sein - aber eine gute Gemüsebürste ist in der Küche echt praktisch. Damit kann man zum Beispiel Möhren abschrubben, um Reste von Erde zu entfernen. Kartoffeln können vor dem Kochen geschält oder hinterher gepellt werden. Kohlrabi ist sowohl gekocht als auch roh lecker - die Schale ist zum Mitessen aber etwas hart, also weg damit. Salat kann nach dem Waschen eine Runde durch die Salatschleuder machen. Bei Gurken darf die Schale (gut gewaschen!) bleiben, es sei denn, der Esser mag sie nicht.

Gemüse kochen zwischendrin

3. Gemüse richtig zubereiten: Damit die Nährstoffe bleiben

Gemüse kochen, braten, dünsten oder dämpfen - es kann einen großen Unterschied machen, welche Zubereitungsart man sich aussucht. Kochen mit viel Wasser ist in der Regel nicht die empfehlenswerteste Möglichkeit und man sollte genau auf die Zeit schauen. Beim Dünsten kommt weniger Wasser zum Einsatz und das ist besser, damit die Nährstoffe bleiben, wo wir sie haben wollen: Nämlich im Gemüse.

4. Alternative tiefgekühltes Gemüse?

Es ist auf jeden Fall praktisch, sich etwas Gemüse auf Vorrat in die Tiefkühltruhe zu legen und auch was die Vitamine im Tiefkühlgemüse angeht, spricht nichts dagegen. Experten sagen sogar: Weil es nach der Ernte schockgefrostet wird, bleiben darin mehr Vitamine erhalten als in Gemüse, das nach dem Einkauf länger in der Küche oder im Gemüsefach des Kühlschranks rumliegt.

5. Vorurteil: Gemüse schmeckt doch nach nichts

Das ist ein bisschen gemein und stimmt auch höchstens, wenn es völlig verkocht und ungewürzt ist. Aber nicht, wenn wir das Gemüse richtig zubereiten, also unter anderem schonend garen. Außerdem gibt es eine Menge Gewürze, mit denen wir lecker nachhelfen können, zum Beispiel findet sich in jedem Supermarkt eine Riesen-Auswahl an Gewürzmischungen. Und allein mit Zwiebeln oder Knoblauch lassen sich Gemüsegerichte super aufpeppen!

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