24. August

Vegan werden kein Problem

Wer mit dem Umstieg auf eine vegane Ernährung liebäugelt, den kann die Sorge umtreiben, dass er sich damit eine riesige Herausforderung und Umstellung aufbürdet. Dabei ist es doch so: Niemand muss von einem Tag auf den anderen einen harten Cut machen und jede(r) kann für sich selbst herausfinden, welche Ernährungsform ihm oder ihr persönlich am besten passt. Auszuprobieren, wie es vegan schmeckt, lohnt sich auf jeden Fall, finde ich! Mit ein paar Tipps funktioniert der Einstieg gleich viel besser.

Tipp 1: Vegan werden? Bitte keinen Stress aufkommen lassen!

Es gibt keinen Grund, sich selbst unter Druck zu setzen und sofort alles möglichst „perfekt” machen zu wollen. Mein eigener erster Impuls beim Umstieg von einer vegetarischen auf eine vegane Ernährung war zum Beispiel, alles, was im Kühl- oder Vorratsschrank an tierischen Produkten noch lagerte, sofort wegzuwerfen. Dabei ist es überhaupt nicht notwendig, sich selbst Stress zu machen. Normalerweise geschieht so eine Ernährungsumstellung doch hoffentlich auf eigenen Wunsch und jeder und jede setzt die Regeln dafür selbst. Auch der nächste Tipp hilft dabei!

Tipp 2: Keine Lebensmittel streichen, sondern neue hinzunehmen

Eine entspannte Einstellung kann beim Umstieg auf eine vegane Ernährung sehr helfen. Über bevorstehenden „Verzicht” auf leckeren Käse oder Rühreier nachzudenken, kann einem die gute Laune vermiesen. Experten raten deshalb dazu, neue Lebensmittel zu testen und in die Mahlzeiten zu integrieren, statt sich nur zu überlegen, was man alles nicht mehr essen sollte. Also zum Beispiel mehr frisches Gemüse in der Nudelpfanne oder Hülsenfrüchte im Eintopf unterzubringen, neue pflanzliche Aufstriche für das Abendbrot auszuprobieren und so weiter. Das ist reine Kopfsache, aber es hilft, und es gibt so viele vegane Leckereien zu entdecken! Empfohlen wird, pflanzliche Lebensmittel mit hohem Proteingehalt und vielen Nährstoffen auszuwählen. Und Leinsamen liefern wertvolle Omega-3-Fettsäuren, sind also im Müsli & Co. super aufgehoben. Veganer sollten außerdem ein geeignetes Vitamin-B12-Präparat nehmen, weil dieses Vitamin in pflanzlichen Lebensmitteln nicht enthalten ist.

Tipp 3: Altbewährte Rezepte lassen sich oft veganisieren

Ob Bolognesesauce, Kuchen oder Pancakes: Was spricht dagegen, die Lieblingsrezepte in vegan auszuprobieren? Fleisch, Eier und Milchprodukte zu ersetzen, ist meist ganz einfach möglich und das Gefühl, auf etwas verzichten zu müssen, kann so erst gar nicht aufkommen. Für die Inspiration und jede Menge Tipps gibt es unzählige vegane Rezepte, Kochblogs und Instagram-Accounts. Und wenn das mit dem Kochen zum Beispiel aus Zeitgründen nicht klappen will: Fertigprodukte werden von Ernährungsexperten auch in der veganen Variante nicht unbedingt empfohlen, aber das bedeutet ja nicht, dass man sie sich grundsätzlich und immer verkneifen muss.

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Tipp 4: Beim Umstieg auf vegane Ernährung nicht entmutigen lassen

Wenn es Spaß macht, schmeckt und sich gut anfühlt, ist die Wahrscheinlichkeit natürlich umso größer, dass die neuen Ernährungsgewohnheiten einfach beibehalten werden. Schwamm drüber, wenn es mal nicht perfekt klappen will! Übrigens: Von Vorurteilen, Sprüchen oder Witzchen über „die Veganer”, sollte man sich nicht ärgern und erst recht nicht entmutigen lassen. Helfen kann auch da, sich in Social-Media-Gruppen oder via Instagram zu den Erfahrungen anderer zu informieren oder mit ihnen auszutauschen. Oder zu lachen, zum Beispiel über vegane Memes.

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