09. Juni

Vegane Bolognese

Was kann man denn überhaupt noch kochen, wenn es vegan sein soll?! Ehrlich gesagt: Die Möglichkeiten sind endlos. Selbst wer sich schon länger mit rein pflanzlicher Ernährung beschäftigt, entdeckt immer wieder was Neues. Schon ein veganer Klassiker ist aber eine Sauce, die der Bolognese nachempfunden ist!

Pasta mit Bolognese schmeckt auch vegan verdammt lecker

Eine Frage, die so mancher Nicht-Veganer schon gestellt hat: Warum muss denn veganes Essen aussehen oder schmecken wie Fleisch? Die Antwort ist ganz einfach: Weil auch Veganer gerne lecker essen und in der Regel nicht wegen des Geschmacks entschieden haben, keine Produkte vom Tier mehr zu sich zu nehmen. Mir persönlich fiel schon beim Umstieg auf vegetarische Ernährung vor einigen Jahren der Gedanke schwer, jetzt auf ein paar Lieblingsgerichte mit Hackfleisch zu verzichten. Dank guter Alternativen muss man das aber schon lange nicht mehr! Ich benutze für vegane Sauce Bolognese am liebsten Sojagranulat. Es klappt auch super mit zerbröseltem Tofu. Wer kein Soja verwenden möchte, kann aber zum Beispiel auch auf geschrotenen Grünkern oder Linsen zurückgreifen. Abgesehen von den Hackfleisch-Alternativen wird die Bolognese eigentlich genauso zubereitet wie die altbekannte Pasta-Sauce.

Zutatenliste für 2 Portionen:
  • 250 Gramm Spaghetti
  • 150 Gramm Sojagranulat
  • 500 Milliliter Gemüsebrühe
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 3 Esslöffel Tomatenmark
  • 2 Esslöffel Agavendicksaft
  • 1 Zwiebel
  • 1 große Möhre
  • 1 kleine Zucchini
  • 2 Dosen Tomaten, stückig
  • 1 Esslöffel Basilikum
  • 1 Esslöffel Oregano
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Esslöffel Balsamico-Essig
  • 1 Prise Zimt

Zum Würzen werden außerdem noch Salz und Pfeffer benötigt. Das Sojagranulat mit der heißen Gemüsebrühe übergießen und nach Packungsangabe einweichen lassen. Währenddessen Zwiebel und Knoblauch fein würfeln, Möhre und Zucchini raspeln. Das Öl am Ende der Einweichzeit in einer Pfanne erhitzen, Granulat abgießen, ausdrücken und in der Pfanne kurz scharf anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, bei reduzierter Hitze Tomatenmark und Agavendicksaft dazugeben und gut vermischen. Zwiebel, Knoblauch, Möhre und Zucchini nach wenigen Minuten ebenfalls hinzugeben. 5 bis 10 Minuten weiter braten lassen, dann kommen die Tomaten aus der Dose zum Einsatz. Lorbeerblatt, Basilikum, Oregano, Balsamico und Zimt mit hinein und alles mindestens weitere 15 Minuten köcheln lassen. Währenddessen die Spaghettinach Packungsanleitung kochen. Wenn sie fertig sind, abgießen und gerne noch ein bisschen Nudelwasser aufheben und in die Sauce rühren, denn das sorgt für zusätzliche Bindung. Das Lorbeerblatt herausnehmen, Sauce abschmecken und auf den Spaghetti anrichten. Sie lässt sich übrigens auch wunderbar einfrieren!

★ Wie schneidet Veggie-Bolognese im direkten Vergleich ab? Dazu gibt es hier im Video einen Test! ★

Diese Themen könnten dich interessieren: